5 Tipps für gemütliche Beleuchtung

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5 Tipps und Tricks, wie Sie Ihr Heim richtig gemütlich beleuchten

Wir haben Herbst. Von Tag zu Tag müssen wir mit weniger Tageslicht auskommen. Spätestens wenn es richtig kalt wird, verbringen wir immer mehr Zeit zu Hause. Hier ist daher die richtige Beleuchtung ausgesprochen wichtig. Doch wie beleuchten Sie Ihr Heim so, damit Sie sich auch wirklich wohlfühlen?

Das sollten Sie vermeiden

Neonröhren leuchten zwar Ihr Heim gut aus, aber das kalte Licht ist sehr unangenehm für Ihre Augen, insbesondere wenn es sehr hell ist. Sie erzeugen damit eine Atmosphäre wie in einer Fabrikhalle. Mit Gemütlichkeit hat das rein gar nichts zu tun.

Das gilt auch für jegliches Licht mit einem hohen Blauanteil, was allgemein eher eine anregende Wirkung hat, denn es kommt dem Tageslicht recht nahe. Daher ist es übrigens recht ungünstig, wenn wir vor dem Schlafengehen noch lange mit dem Smartphone, Laptop oder Tablet hantieren oder vor dem Fernseher hocken.

Das richtige Licht wählen

Für ein maximales Maß an Gemütlichkeit benötigen Sie warmes und weiches Licht und das in einer eher geringen Lichtintensität. Das erzeugt eine entspannte Atmosphäre und so können Sie auch sehr viel besser zur Ruhe kommen als mit kaltweißem oder neutralweißem Licht.

Doch wie können Sie die Lichtfarben eindeutig unterscheiden? Das ist ganz einfach. Schauen Sie dazu einfach auf die jeweilige Farbtemperatur, die in Kelvin gemessen wird.

Unser Tageslicht hat eine Farbtemperatur von ca. 5300 Kelvin. Kaltweißes Licht hat grundsätzlich eine Farbtemperatur, die über diesen 5300 Kelvin liegt. Neutralweißes Licht hat eine Farbtemperatur von 3300 bis 5300 Kelvin.

Warmweißes Licht hingegen liegt unter 3300 Kelvin. Die ideale Farbtemperatur für Innenräume beträgt ca. 2200 bis 2700 Kelvin. Unser Tipp: Probieren Sie einfach verschiedene Farbtemperaturen aus, welche Ihnen am besten zusagen.

Damit keine Missverständnisse aufkommen: Selbstverständlich ist kalt- und neutralweißes Licht zu Hause nicht grundsätzlich schlecht. Wenn Sie sich schminken, dann können Sie mit diesem Licht besonders gut erkennen, wie Ihr Make-up bei Tageslicht ausschaut. Warmweißes Licht verfälscht das Ergebnis.

Grundsätzlich brauchen Sie am Tag ein anderes Licht als am Abend. Tagsüber kann es durchaus hell sein, gerade wenn es draußen noch zu dunkel ist. Wenn Sie aber kurz davor sind, ins Bett zu gehen, dann sollte das Licht schön warm und sanft sein.

LED-Beleuchtung

Die Zeiten, in denen es LED-Leuchten nur in grell und Kalt- bzw. Neutralweiß gab, sind schon lange vorbei. LEDs sind mittlerweile in allen Lichtfarben erhältlich und Sie können sie je nach Modell auch dimmen, was ganz besonders praktisch ist. Ganz moderne LEDs können sogar per App oder Fernbedienung ganz bequem gesteuert werden.

LEDs von guter Qualität haben zudem den Vorteil, dass sie langlebig sind und zugleich ausgesprochen wenig Strom verbrauchen. Er liegt deutlich unter dem, was herkömmliche Glühbirnen, Leuchtstoffröhren und Co benötigen. Das entlastet Ihren Geldbeutel deutlich.

Indirekte Beleuchtung

Zu helles Licht empfinden wir grundsätzlich als ungemütlich. Das gilt insbesondere für den Fall, dass uns das Licht blendet. Das können Sie ganz einfach verhindern, indem Sie auf indirekte Beleuchtung setzen.

Ein klassisches Beispiel für indirekte Beleuchtung ist ein Deckenfluter, der die Decke beleuchtet. Sie können beispielsweise auch eine Stehlampe so drehen, dass sie die Wand anleuchtet. Sorgen Sie einfach dafür, dass Sie nicht direkt in das Licht schauen.

Bei Nachttischlampen sollten Sie darauf achten, dass der Schirm kein Licht durchlässt. So verhindern Sie effektiv, von ihrem Licht geblendet zu werden.

Dezentrale Beleuchtung

Verzichten Sie auf eine zentrale Deckenlampe, die den Raum vollständig ausleuchten soll. Das schafft eine eher ungemütliche Atmosphäre. Es ist viel besser, wenn Sie ein paar kleine Lichtinseln anlegen. Wählen Sie dazu ein paar dezente indirekte Lichtquellen, die sie an mehreren Positionen in Ihrem Raum aufstellen. So schaffen Sie die Gemütlichkeit, nach der Sie suchen.

Das hat zudem die Vorteile, dass Sie wesentlich flexibler hinsichtlich Ihrer Beleuchtung werden und dabei auch Strom einsparen. Je nachdem, wie viel Licht Sie gerade benötigen, können Sie die einzelnen Lichtinseln an- oder ausschalten.

Weiches Licht

Richtig gemütlich und weich wird das Licht, wenn es zum Beispiel durch einen Lampenschirm gestreut wird. Denselben Effekt erreicht man mit Milchglas-Lampen und auch mit herkömmlichen Decken- und Stehleuchten.

Ein besonderer Hingucker sind Salzlampen. Ihr Licht ist rot und sehr angenehm. Es wirkt entspannend und wird auch zu therapeutischen Zwecken eingesetzt. Man sagt den Himalaja-Salzlampen nach, dass sie mit negativen Ionen die schlechten Einflüsse von positiven Ionen neutralisieren sollen.

Fazit

Es ist wichtig, dass Sie darauf achten, in Ihrem Heim auf die richtige Beleuchtung zu setzen. Wichtig ist dabei die richtige Balance. Kaltweißes und neutralweißes Licht benötigen Sie eher tagsüber, wohingegen warmweißes Licht ideal für eine entspannte und gemütliche Atmosphäre am Abend oder in der Nacht geeignet ist. Sie können so besser einschlafen, weil es beruhigend auf Sie wirkt.

Wir haben eine große Auswahl an Lampen und Leuchten. Besuchen Sie uns gerne mal wieder im Markt, um ein wenig zu stöbern. Falls Sie eine Frage haben sollten: Wir helfen Ihnen jederzeit gerne weiter!

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